Reitgerte wird zum Staffelstab

Allgemein

Reitverein Dortmund-Nordost lud zum Turnier in Grevel

GREVEL. Beim Reitturnier des Reitvereins Dortmund-Nordost am Werzenkamp war am Sonntag mehr als reiterliches Geschick gefordert: Bei einer „Pferd & Hund“-Prüfung mussten erst Reiter und Pferd möglichst schnell über einen Springparcours. Danach zeigten die kleinen Vierbeiner gemeinsam mit ihrem Besitzer ihr Können – und brachten damit ihr Publikum zum Lachen.

„Die „Pferd & Hund“-Prüfung ist immer das Highlight auf dem Turnier“, erklärte Carolin Dennersmann, die Pressesprecherin des Vereins. Auch wenn die Prüfung sportlich nicht besonders herausfordernd sei, trage sie einen großen Teil zur Unterhaltung der Besucher bei.

Reitgerte als Staffelstab

Nach der Bewältigung des Springparcours musste der Reiter vom Pferd abspringen, zum Hundeführer rennen und die Reitgerte als Staffelstab abgeben. Der Teampartner führte den Hund dann über einen Balken, unter einen Regenbogen hindurch und sogar über einen Wassergraben. Während mancher Hund förmlich durch den Hindernisparcours raste, musste bei anderen viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Stolz waren am Ende natürlich alle Besitzer – besonders aber Daniela Witte und Stina Lorson mit Pferd Hope und Hund Rosa. Die Vier nennen sich „Die Greveler Stallborussen“ und holten mit ihrem Sieg in diesem Jahr das Triple. Dabei hatten sie sich noch nicht mal auf die Prüfung vorbereitet: „Wir machen das immer ziemlich spontan. Wir haben nur ein bisschen mit Rosa im Garten geübt und einmal die Übergabe der Gerte“, so Stina Lorson.

Der erste Platz blieb nicht der einzige Erfolg für den Reitverein Dortmund-Nordost. Im Mannschaftsspringen am Samstagabend holten die „Nordoster Raser“ den Sieg, gefolgt vom Team „Betreutes Reiten“. „Dass unser Verein den ersten und den zweiten Platz belegen konnte, freut uns natürlich besonders“, so Dennersmann. Unter den Nachwuchsreitern legte Anastasia Osthoff im Reiterwettbewerb die beste Leistung ab. Des Weiteren konnten Kristina Dennersmann, Stina Lorson und Daniela Witte erste Plätze in den Springprüfungen erzielen. Und das unter erschwerten Bedingungen, denn der Springplatz war nach Regenfällen rutschig. Außerdem blieben am Samstag die Zuschauer aus: „Die Veranstaltung lebt eben von gutem Wetter.“
Dies sei auch schade, weil das Reitturnier eine wichtige Einnahmequelle für den Verein bedeute. Am Sonntag zog das Wetter wieder viele Besucher auf ein Stück Kuchen auf die Reitanlage.

Ponyreiten war Hit

Die Kinder erfreuten sich besonders am Ponyreiten, welches der Verein in diesem Jahr zum ersten Mal anbot. So wolle man den Familiencharakter des Turniers fördern.

Viele freiwillige Helfer
Organisiert haben die Veranstaltung die vielen freiwilligen Helfer – egal ob im Bierwagen, im Kuchenzelt oder bei den Prüfungen.
Bald kommen sie wieder zum Einsatz: Am 30. September findet der alljährliche Reitertag statt.

Sarah-Marie Thomas

Dieser Artikel ist am 15. August 2017 in den Ruhr Nachrichten erschienen.

Fotos finden Sie unter: http://www.ruhrnachrichten.de/dortmund

Alle Ergebnisse des Turniers sind unter: http://www.turniere-neu-sue.de/einzusehen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.